Ingenieursbüro Uwe Großkopf


BAB A7 : Neubau 4. Elbtunnelröhre

In der Zeit von Januar 2001 bis Juli 2002 betreuten wir die Ausbauarbeiten für die Herstellung der Entwässerungsrinne und der Fahrbahnoberfläche auf ca 2,6 Km Baulänge.

Die von uns betreuten Bauarbeiten waren Bestandteil der Gesamtherstellung des Tunnelbauwerkes. Neben der Ergänzung zuvor hergestellter Gewerke, dienten sie ebenso als Grundlage für nachfolgende Ausbauarbeiten.

Während des Baubetriebes und der laufenden Vermessungsarbeiten überprüften wir für unseren Auftraggeber laufend die Zwangsbedingungen zu den Anschluss-Gewerken.

Während des Baubetriebes waren einerseits Korrekturen an bereits hergestellten Gewerken möglich, andererseits konnte die Lage der neu herzustellenden Gewerke gegebenenfalls an den IST – Bestand angepasst werden.

Verzögerungen im laufenden Baubetrieb wurden so vermieden.

Unsere Aufgaben im Einzelnen:

1) Technische Bearbeitung:

  • Übernahme Ausführungsplanung des Bauherrn
  • Berechnung Deckenbücher und Absteckpläne im 4m-STA-Intervall für den Baubetrieb
  • Die Entwässerungs-Schlitzrinne wird als Fertigteil in 4m – Längen geliefert
  • Berechnung der SOLL-Masse zu den Anschluss-Gewerken
  • Berechnung der Lagetoleranzen innerhalb der 4m-Intervalle bezogen auf den Lage-Radius der Fahrbahnachse.
  • Wir lieferten unserem AG die Abweichungen, die sich bereits aus den technischen Vorgaben für die Herstellung seiner Leistung ergaben.

2) Übernahme und Kontrolle des vermessungstechnischen Festpunktnetzes des Bauherrn

Baubegleitend übernahmen wir vom Bauherrn das , an der Tunneldecke liegende Festpunktnetz.

Für den Baubetrieb vermarkten wir neue Lage- und Höhenfestpunkte.

3) Kontrollaufmaße während der Absteckungenbegleitend zur Absteckung der der Schlitzrinne erstellten wir Kontrollaufmaße:

  • der vorhandenen Betonbettung für die Schlitzrinne
  • der Lage der Tunnelwände
  • der Höhenlage des Erdplanums

Durch die zeitnahe SOLL-IST Auswertung ermöglichten wir den beteiligten Baufirmen Korrekturen an der bereits fertig gestellten Betonbettung und am Erdplanum ohne Zeitverzug für den gesamten Bauablauf

Mit dem Kontrollaufmaß der Tunnelwände dokumentierten wir laufend die Lage der Schlitzrinne im Verhältnis zur IST-Lage der Tunnelwände
Erforderliche Korrekturen für die Lage der Schlitzrinne konnten so ohne Zeitverlust angebracht werden.

4) Neben der Absteckung der Schlitzrinne lieferten wir abschnittsweise im laufenden Baubetrieb Kontrollen der bereits hergestellten Abschnitte

Somit konnte unser Auftraggeber ohne Zeitverlust erforderliche Korrekturen anbringen.
Gleichzeitig lieferten wir ihm eine Bestandsdokumentation mit SOLL-IST Vergleich seiner Leistung.

5) Absteckung der hydraulisch gebundenen Tragschicht in 2 Abschnitten

Die SOLL-Höhen für die Deckenhöhen der Fahrbahn überprüften wir laufend mit der hergestellten Schlitzrinne. Gleichzeitig markierten wir an der Tunnelwand Achsstationen und Höhen in den Fahrbahnprofilen. Dies ermöglichte dem Bauherrn eine ständige Überprüfung unserer Absteckung.

6) Kontrollaufmaße der Höhenlage der HGT-Schicht und SOLL-IST Berechnungen der Asphaltstärken des herzustellenden Fahrbahnoberbaues.

Einerseits dienten diese Messungen als Abnahmeprotokoll der Bauleistung, andererseits ermöglichten sie unseren Auftraggeber erforderliche Korrekturen vorzunehmen

7) Absteckungen für den Asphalteinbau und Kontrollaufmaße der Höhenlage der Fahrbahndecke

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